Berlin (BE) – Richtig reagieren im belastenden Gefahrstoffeinsatz
Einsätze mit chemischen, biologischen, radiologischen oder nuklearen Stoffen – so genannte CBRN-Lagen – gehören zunehmend zum Arbeitsalltag der Feuerwehren in Deutschland. Sie fordern die eingesetzten Kräfte weit über das normale Maß hinaus. Neben der technischen Bewältigung der Lage stellt auch die Betreuung der Betroffenen eine große Herausforderung an Führung und Mannschaft dar. Häufig wird auch die Kommunikation mit der Bevölkerung durch die situationsbedingte Schutzausrüstung weiter erschwert. „All dies macht CBRN-Lagen zu Einsätzen mit hoher psychischer Belastung. Hinzu kommt die Sorge um die eigene Gesundheit und die der Familie“, erklärt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der DFV und die Stiftung „Hilfe für Helfer“ unterstützen deshalb das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) initiierte Forschungs- und Ausbildungsprogramm, das sich speziell mit der psychosozialen Seite von CBRN-Einsätzen befasst. Die Stiftung „Hilfe für Helfer“ stellt nun in Kürze allen Kreisfeuerwehrverbänden und feuerwehrtechnischen Aufsichtsbeamten je eine Handreichung kostenfrei zur Verfügung. Einen ersten Einblick gibt es zeitnah online direkt beim BBK unter http://www.bbk.bund.de. Seit 2000 unterstützt die Stiftung „Hilfe für Helfer“ des Deutschen Feuerwehr-verbandes Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Bewältigung besonders belastender Einsatzerfahrungen. Besonderes Anliegen der Organisation ist es, durch ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Bereich der Notfallseelsorge und Notfallpsychologie beizutragen und die Entwicklung von Qualitätsstandards zu fördern. In unregelmäßigen Abständen werden durch die Stiftung wissenschaftli-che Ergebnisse veröffentlicht und Handreichungen in der Fläche verbreitet.
Quelle: DFV - Deutscher Feuerwehrverband vom 12.01.2010
Berlin (BE) – Schneechaos: Feuerwehr rät weiter zu Besonnenheit
Die Menschen in Deutschland haben am Wochenende besonnen auf Wintersturm „Daisy“ reagiert und deshalb viele unnötige Feuerwehreinsätze vermieden – dieses positive Resümee zieht der Deutsche Feuerwehrverband (DFV). „Wir rufen auf zu Beginn der neuen Woche weiter zu Gelassenheit auf. Planen Sie mehr Zeit ein und berücksichtigen Sie die Wetterverhältnisse“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Tausende Feuerwehrleute haben am Wochenende bis in die vergangene Nacht hinein bundesweit mehrere hundert wetterbedingte Einsätze bewältigt. Einsatzschwerpunkte lagen in Norddeutschland. „Unsere Männer und Frauen haben Menschen aus steckengebliebenen Fahrzeugen befreit, Deiche verteidigt, Hochwasser- und Sturmschäden beseitigt, aber auch Schnee und Eiszapfen von Dächern geräumt, damit sie Fußgängern nicht gefährlich werden. Außerdem mussten Betroffene bei einer Reihe von Verkehrsunfällen gerettet werden, die auf Glätte zurückzuführen waren“, berichtet Kröger. Der Feuerwehr-Präsident betont: „Die Feuerwehren beweisen ihre Leistungsfähigkeit bei unübersichtlichen Wetterlagen und schwierigen Verhältnissen durch ihre dezentrale Struktur in besonderer Weise. Sie sind verlässliche Helfer in der Not in ihren Städten und Gemeinden. Allen haupt- und ehrenamtlichen Einsatzkräften gilt mein Dank für die oft stundenlangen Einsätze bei Wind und Wetter.“ Aufgrund der weiter schwierigen Verkehrsverhältnisse appelliert der Deutsche Feuerwehrverband, Rettungswege freizuhalten, bei näherkommenden Einsatzfahrzeugen rechtzeitig freie Bahn zu schaffen und eigene Fahrzeuge bei Schneeverwehungen nach Möglichkeit nicht auf den Fahrbahnen stehen zu lassen. Außerdem sollte beim Räumen der Wege auch das Freihalten von Hydranten nicht vergessen werden.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 11.01.10
Berlin (BE) – Bittere Kälte erschwert Arbeit der Feuerwehren - Feuerwehrverband appelliert: Hydranten von Eis und Schnee befreien
Minusgrade, Schnee und Eis: Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Nicht nur im Alltag kommt es dadurch zu Behinderungen - die bittere Kälte erschwert auch die Arbeit der mehr eine Million Feuerwehrangehörigen bundesweit. "Abgesehen von einer witterungsbedingten Häufung von Einsätzen bereitet oft bereits der Weg zur Einsatzstelle Probleme", erläutert Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Schlecht oder gar nicht geräumte Wege können sogar das Eintreffen der Einsatzkräfte verzögern. Auch am Ort des Geschehens selbst müssen die haupt- und ehrenamtlichen Feuerwehrangehörigen mit Schwierigkeiten rechnen: "Häufig sind Hydranten für die Wasserversorgung mit Schnee und Eis bedeckt oder zugeparkt, da sie nicht sichtbar sind", erklärt Ackermann. Der Experte appelliert daher an alle Hausbesitzer: "Sorgen Sie dafür, dass Hydranten beim Schneeräumen nicht zugeschoben werden, sondern frei zugänglich und nicht von einer Eisschicht bedeckt sind! Damit erleichtern Sie die Arbeit der Feuerwehr im Einsatzfall enorm." Durch die Kälte kann auch die Ausrüstung der Feuerwehr leiden: Steht das Wasser in den Schläuchen über längere Zeit, können diese einfrieren. "Glättegefahr an der Einsatzstelle besteht zudem, wenn austretendes Löschwasser gefriert", ergänzt Ackermann die Kälterisiken für die Feuerwehr.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 07.01.10
Berlin (BE) – Feuerwehrverband warnt vor trügerischem Eis - Nur freigegebene Eisflächen betreten Notruf 112 bringt schnelle Hilfe
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt vor dem Betreten nicht freigegebener Eisflächen: "Trotz der Minusgrade sind viele Eisflächen noch zu dünn; es droht Einbruchgefahr", erklärt DFV-Vizepräsident Dr. h. c. Ralf Ackermann. Auch der Frost der letzten Nächte garantiert nicht, dass die Eisdecke auf Seen oder Flüssen tragfähig ist. "Betreten Sie nur Flächen, die freigegeben wurden!", appelliert Ackermann. Besonders Kinder lassen sich von den glitzernden Eisflächen zu unvorsichtigem Verhalten verleiten.
Für den sicheren Ausflug sollten einige Tipps der Feuerwehren beachtet werden:
- Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst. Kindern müssen die Gefahren erklärt werden.
- Vermeiden Sie einsame Ausflüge auf dem Eis - bei einem Unfall kann es sonst sein, dass niemand Hilfe holen kann.
- Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
- Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe bzw. organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer markanten Wegkreuzung die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern.
- Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein - hier droht Einbruchgefahr!
"Innerhalb weniger Minuten in rund drei bis vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter", erklärt Ackermann. Der Feuerwehrverband gibt folgende Tipps zum Verhalten im Unglücksfall:
- Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
- Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten (Leinen/Schwimmweste/Rettungsring), nicht zu weit hinaus wagen.
- Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
- Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als "Hausmittel" mit Schnee abreiben.
- Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 05.01.10
Berlin (BE) – Arbeitsreichste Nacht des Jahres für 1,3 Millionen Feuerwehrangehörige - Acht Tipps der Feuerwehren für sicheres Silvester
Brennende Balkone, Wohnungen oder gar Häuser, Rettungsdiensteinsätze und witterungsbedingte Unfälle: Den 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen in Deutschland steht zu Silvester die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. "Den Großteil der Einsätze in dieser Nacht machen Brände aus", berichtet Dr. h.c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV). Zumeist seien diese durch unachtsamen Umgang mit Feuerwerkskörpern verursacht. Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar. "Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern", erklärt Ackermann. Allein in Berlin verletzen sich nach Feuerwehrangaben jedes Jahr über 500 Personen in der Silvesternacht.
Der Deutsche Feuerwehrverband gibt folgende acht Tipps für eine möglichst sichere Silvesterfeier:
- Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff". Lassen Sie Jugendliche unter 18 Jahren nicht damit hantieren.
- Beachten Sie unbedingt die Gebrauchshinweise der Hersteller. Mit wenigen Ausnahmen ist eine Verwendung von Feuerwerk in geschlossenen Räumen verboten.
- Zünden Sie Feuerwerkskörper nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Das Abbrennen der Böller in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen ist untersagt. Neuerdings gilt dieses Verbot auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser. Beachten Sie örtliche Regelungen!
- Nehmen Sie nach dem Anzünden einen ausreichenden Sicherheitsabstand ein. Werfen Sie Feuerwerkskörper und Raketen nicht blindlings weg - und zielen Sie niemals auf Menschen. Zünden Sie nicht gezündete Feuerwerkskörper (Blindgänger) niemals noch einmal.
- Stellen Sie auf keinen Fall Feuerwerkskörper selbst her. Hierbei kann es zu schwersten Verletzungen kommen!
- Bewahren Sie Feuerwerkskörper so auf, dass keine Selbstentzündung möglich ist. Tragen Sie Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen.
- Schützen Sie Ihre Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren. Entfernen Sie Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen. Halten Sie Fenster und Türen geschlossen.
- Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.
Die Feuerwehren wünschen den Menschen in Deutschland einen geruhsamen Jahreswechsel.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Berlin (BE) – Erschreckend viele Brandopfer zu Weihnachten - Feuerwehrverband fordert bundesweite Pflicht für Rauchwarnmelder
Mindestens zwölf Menschen sind bundesweit bei Bränden an den Weihnachtstagen ums Leben gekommen, drei weitere bei einem tragischen Gasunglück. Dies ist aus Sicht der Feuerwehren eine erschreckende Häufung und einmalig während der Weihnachtstage in den vergangenen Jahren, sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die Brandopfer waren bei je zwei Bränden in Baden-Württemberg, Brandenburg, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen zu beklagen. Allein fünf Menschen verloren im nordrhein-westfälischen Unna bei einem Wohnhausbrand ihr Leben. Bei diesen und weiteren Feuern wurden laut DFV außerdem mindestens 25 Menschen verletzt, mehrere davon schwer. Die meisten Brandopfer der Weihnachtstage waren in den Abend- und den frühen Morgenstunden zu beklagen. Dies ist ein starkes Indiz dafür, dass Menschen vom Feuer überrascht wurden. Der Deutsche Feuerwehrverband sieht sich deshalb in seiner Forderung nach einer gesetzlichen Einbaupflicht für Rauchwarnmelder in Privatwohnungen in allen Bundesländern bestätigt. Bislang ist dies erst in acht von 16 Bundesländern der Fall, erklärt Feuerwehr-Präsident Kröger. Vor dem Hintergrund des Gasunglückes in Frankfurt am Main appelliert der DFV auch an die Politik, die Standards bei der Überwachung von Heizungsanlagen nicht abzusenken. Kohlenmonoxidvergiftungen durch defekte Heizungsanlagen sind im Verhältnis zu anderen Ländern bei uns seltene Ereignisse, weil das Schornsteinfegerhandwerk bei uns vorbildlich organisiert ist, sagt Kröger. Der Deutsche Feuerwehrverband vertritt die mehr als eine Million aktiven Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren, der Berufs- und der Werkfeuerwehren. DFV-Präsident Kröger: Allen Feuerwehrmännern und -frauen, die zu Weihnachten und zum Jahreswechsel rasche Hilfe bringen, danke ich sehr. Meine besondere Achtung gilt den Feuerwehrangehörigen, die bei den schweren Brandereignissen an den Weihnachtstagen im Einsatz waren. Den Angehörigen der Todesopfer bei diesen Bränden gilt auch das Mitgefühl der Feuerwehren.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 28.12.09
Berlin (BE) – Für sichere Weihnachten: Kinder und Kerzen im Blick
Echte Kerzen verbreiten an Weihnachten mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. „Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen“, appelliert Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). „Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und die größere Verbreitung von Rauchwarnmeldern vermieden werden könnten“, erklärt Ackermann.
Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:
• Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
• Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
• Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
• Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
• In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
• Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
• Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
• Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
• Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV)
Berlin (BE) – Bahnspecial für den 28. Deutschen Feuerwehrtag - Für 99 Euro Hin- und Rückfahrt aus ganz Deutschland nach Leipzig fahren
Von Köln, Hamburg, München, Frankfurt und Stuttgart: Aus ganz Deutschland reisen im kommenden Jahr Feuerwehrangehörige zum 28. Deut-schen Feuerwehrtag nach Leipzig. Vom 7. bis 13. Juni 2010 locken zahllose Fachtagungen, Vorführungen und Mitmachangebote nach Sachsen. Hinzu kommt die Weltleitmesse „Interschutz – Der Rote Hahn“. Insgesamt werden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Als besonderen Service bietet der Deutsche Feuerwehrverband in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG ein günstiges Veranstaltungsticket an: Für nur 99 Euro können Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland in der zweiten Klasse (mit Zugbindung) nach Leipzig zum Feuerwehrtag und wieder zurück fahren. In der ersten Klasse beträgt der Ticketpreis 159 Euro. Weitere BahnCard-Vergünstigungen werden nicht gewährt, Kinder zahlen ebenfalls den Veranstaltungsticketpreis. Gebucht werden können die Fahrkarten von sofort an über die Veranstaltungshotline der Bahn: montags bis samstags von 8 bis 21 Uhr unter (01805) 311153 (14 Cent/Minute). Das Stichwort lautet „Deutscher Feuerwehrtag“. Die Ticketzahlung erfolgt per Kredit- oder EC-Karte; im Zug ist das Sonderticket nicht erhältlich. Das Bahnspecialgilt zwischen dem 5. und 15. Juni 2010. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.feuerwehrtag.de .
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 09.12.2009
Berlin (BE) – Auch die Feuerwehr muss als Organisation antidemokratischen Tendenzen aktiv entgegenwirken und klare Position gegen Rechtsextremismus beziehen – das hat Dr. h. c. Ralf Ackermann, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), beim Fachkongress des Bundesmodellprojekts „Jugendfeuerwehren – strukturfit für Demokratie“ in Berlin betont. Der DFV sieht das Projekt als wichtigen Schritt gegen Unterwanderungsversuche der guten Jugendarbeit in den Freiwilligen Feuerwehren mit fast einer Viertelmillion Jugendlichen. „Es ist wichtig, Demokratie zu vermitteln und zu leben, Jugendliche teilhaben zu lassen an Entscheidungsprozessen, sie fit für die Zukunft zu machen, um extremistischen Gesinnungen keinen Boden zu geben“, sagte Ackermann. Die Deutsche Jugendfeuerwehr, Trägerin des Modellprojekts, sei mit ihrem Bildungsprogramm zukunftsorientiert ausgerichtet. In der Jugendarbeit stehe demokratisches Handeln „weit oben auf der Agenda“, erläuterte der DFV-Vizepräsident – ebenso wie in den Freiwilligen Feuerwehren selbst, die ihre Führungskräfte seit der Gründung dieser Bürgerbewegung vor mehr als 150 Jahren demokratisch wählen. Ackermann sprach sich für Strategien, Sensibilisierung klare Stellungnahmen gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus aus. Die Feuerwehren seien ein Spiegelbild der Gesellschaft und hätten sich deshalb auch mit diesen Problemen auseinanderzusetzen. „Hier heißt es zu sagen: ,Stopp, bei uns nicht!’“, hob Ackermann hervor. Das Modellprojekt der Deutschen Jugendfeuerwehr sei deshalb wichtig – auch, weil es intern mit eigens zusammengestellten Bildungsgremien und extern mit Beratungsnetzwerken und weiteren Experten aus den Themenbereichen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus zusammenarbeite. Der Deutsche Feuerwehrverband als Spitzenverband der Feuerwehren engagiert sich in verschiedenen Initiativen. Er hat mit Bund und Ländern, den Hilfsorganisationen sowie den großen Sportverbänden eine Gemeinsame Erklärung gegen Rechtsextremismus verabschiedet, er unterstützt das Programm „Orte der Vielfalt“ und er trägt das Internetprojekt „Netz gegen Nazis“ mit. Ausführliche Informationen zum Modellprojekt „Jugendfeuerwehren – strukturfit für Demokratie“ der Deutschen Jugendfeuerwehr gibt es im Internet unter http:// [url]http://www.demokratie.jugendfeuerwehr.de [url]http://www.demokratie.jugendfeuerwehr.de" target="_blank">http://www.demokratie.jugendfeuerwehr.de" target="_blank">http:// [url]http://www.demokratie.jugendfeuerwehr.de [url]http://www.demokratie.jugendfeuerwehr.de [/url] .
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 04.12.2009
Güstrow (MV) - Feuerwehren leben vom Zusammenhalt vor Ort - Bogen von Geschichte bis Zukunft beim 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstag
Bewahren, verändern, Zukunft gestalten – unter diesem Motto schlug der 6. Deutsche Feuerwehr-Verbandstag des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) den Bogen vom Mauerfall vor 20 Jahren zur Zukunft des Feuerwehrwe-sens. Mehr als 400 Feuerwehr-Führungskräfte und Spitzen aus Politik und Wirt-schaft nahmen in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) an der Veranstaltung des Spitzenverbandes der deutschen Feuerwehren teil.
Im Vorfeld der Delegiertenversammlung bot eine hochkarätig besetzte Podi-umsdiskussion beim Mecklenburg-Vorpommern-Abend einen spannenden Rück-blick auf die Tage des Umbruchs vor 20 Jahren, die auch bei den Feuerwehrver-bänden schnelles, umsichtiges Handeln erforderten. „Die Wiedervereinigung der Feuerwehren wurde geleistet, weil alle fühlten, dass wir zusammengehören – wir haben schließlich alle dasselbe Ziel. Wenn wir diesen Funken der Begeisterung und des Aufbruchs wieder entzünden, brauchen wir keine Angst für die Zukunft zu haben!“, erklärte Hinrich Struve, der als DFV-Präsident der Wende den Auf-bau der Feuerwehrverbände im Osten initiierte.
Neben Struve nahmen auch der erste Landesfeuerwehrverbandsvorsitzende Rolf Schomann, der erste Ministerpräsident Mecklenburg-Vorpommerns nach der Wende, Professor Alfred Gomolka, und der derzeitige Ministerpräsident Erwin Sellering an der Diskussion teil. Gomolka lobte das Engagement der Feuerweh-ren damals und jetzt: „Feuerwehr war und ist ein wichtiges Beispiel für die Ver-bundenheit der Menschen mit ihrem Ort, ihrer Region. Der Verdienst der Feuer-wehrleute geht weit über die unmittelbare Hilfe vor Ort hinaus.“ Mit Blick auf die Zukunft appellierte Claudia Crawford, Bundesministerin a. D. und Vorsitzende des DFV-Beirats: „Ich wünsche mir die Kameradschaft und Begeisterung, die es in der Feuerwehr gibt, für die Gesellschaft!“ Dem schloss sich auch DFV-Präsident Hans-Peter Kröger an: „Das deutsche Feuerwehrwesen steht vor einer guten Zukunft, wenn wir der Krise den Beigeschmack der Katast-rophe nehmen.“ Kröger wurde tags darauf durch die Delegiertenversammlung mit überwältigen-der Mehrheit wiedergewählt. Auch Hartmut Ziebs wurde als Vizepräsident durch die Delegierten bestätigt.
BBK-Präsident Unger präsentierte neue Fahrzeuggeneration des Bundes
Die Feuerwehr-Führungskräfte blickten auch bei anderen Aspekten in die Zu-kunft: So wurde das Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz des Bundes vorgestellt. „Dies ist die erste Fahrzeugneuentwicklung seit 20 Jahren“, erklärte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Ka-tastrophenhilfe (BBK). Zudem hörten die Delegierten ein Impulsreferat von Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher aus Ulm. Sein Vortrag stand ganz im Zeichen der Weltwirtschafts-krise sowie der gesellschaftlichen Umwälzungen, die auch die Daseinsvorsorge durch die Feuerwehren betreffen. Dabei beleuchtete Radermacher die Chancen und Herausforderungen einer ökologisch-sozial regulierten Marktwirtschaft.
Appell von Innenminister Caffier: Zukunftslösungen gemeinsam suchen
Mecklenburg-Vorpommerns Innenminister Lorenz Caffier bat in seinem Gruß-wort darum, dass Feuerwehren und Politik angesichts der demografischen Ent-wicklung gemeinsam nach Lösungen suchen. Landrat Lutz da Cunha sah die Gesamtgesellschaft etwa bei den Themen Öffentliche Anerkennung, Absicherung und Freistellung für das Ehrenamt in der Pflicht. Partner vor Ort war der Landesfeuerwehrverband Mecklenburg-Vorpommern. Der Deutsche Feuerwehrverband dankt Mercedes-Benz und T-Mobile für die freundliche Unterstützung des 6. Deutschen Feuerwehr-Verbandstages.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 09.11.09
Koalitionsvertrag nimmt Kernforderungen des DFV auf: Feuerwehren begrüßen Pläne zur Katastrophenwarnung und zum Fahrrecht
Berlin (BE) - "Der heute beschlossene Koalitionsvertrag enthält zwei wesentliche Versprechen, um den flächendeckenden Schutz der Bevölkerung zu stärken: die Modernisierung der Warnmechanismen und die Verbesserung des Straßenverkehrsgesetzes, damit ehrenamtliche Feuerwehrleute künftig wieder ohne zusätzliche bürokratische Hürden Einsatzfahrzeuge lenken dürfen. Beides ist gut für die Sicherheit. Damit haben zwei unserer Kernforderungen Eingang in das Regierungsprogramm der nächsten Legislaturperiode gefunden", sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). "Die verlässliche Warnung der Menschen bei großflächigen Gefahrenlagen - zum Beispiel bei Hochwasser oder vor Giftwolken - ist noch immer ein Problem. Der Koalitionsvertrag gibt Hoffnung für eine zeitgemäße Lösung zum Ersatz des ehemaligen Sirenennetzes. Wir sind überzeugt, dass funkgesteuerte Heimrauchmelder dazu beitragen werden", erläutert Kröger.
Auch die im Koalitionsvertrag beschlossene weitere Entbürokratisierung beim Fahrerlaubnisrecht ist für den Spitzenverband der 1,3 Millionen Feuerwehrleute in Deutschland geboten. Kröger: "Vor der Wahl konnten wir in zähem Ringen einen Feuerwehrführerschein durchsetzen, damit die EU-Beschränkungen für junge Fahrer nicht die Existenz kleiner Feuerwehren gefährden. Unser dauerhaftes Ziel bleibt die Anerkennung der Feuerwehr als Teil des Katastrophenschutzes im Sinne der Europäischen Führerscheinrichtlinie und darauf beruhend eine generelle Befreiung für Inhaber des Pkw-Führerscheins bis 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht. Dieses Ziel wollen wir gemeinsam mit der Mehrheit im Deutschen Bundestag und der neuen Bundesregierung auch erreichen." "Besonders wichtig ist uns das Bekenntnis zum ehrenamtlichen Engagement in den Feuerwehren und den Hilfsorganisationen, das im Koalitionsvertrag als vorbildhaft für die Gesellschaft hervorgehoben wird und dauerhaft unterstützt werden soll. Dazu gehört für uns insbesondere die Fortsetzung des Modernisierungsprogramms der Katastrophenschutzfahrzeuge des Bundes", betont Kröger. "Die Feuerwehren sind aber nicht nur die stärkste Säule des Bevölkerungsschutzes. Sie vermitteln auch authentisch Werte, sie sind Bestandteil einer lebendigen Zivilkultur, sie leisten eine starke Jugendarbeit, und sie haben noch großes Potenzial in der Integrationsarbeit im Sinne des Koalitionsvertrages. Wir bieten der neuen Bundesregierung an, dieses Potenzial zu nutzen", sagt der DFV-Präsident weiter. Der DFV begrüßt außerdem den geplanten Ausbau der Sicherheitsforschung unter Beteiligung aller relevanten Akteure, um die Sicherheit von Bürgern, Gütern und Infrastrukturen vor Terrorismus, Natur- und Umweltkatastrophen zu schützen.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 26.10.09
Neue Grippe: Impfempfehlung für Feuerwehren / Bundesfeuerwehrarzt: "Aufrechterhaltung der Sicherheitsinfrastruktur"
Berlin (BE) - "Der Impfschutz ist wichtig und richtig", gibt Prof. Dr. Peter Sefrin, Bundesfeuerwehrarzt des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), eine klare Empfehlung für die in diesen Tagen anlaufende Schutzimpfung gegen die Neue Grippe. "Die Feuerwehrangehörigen sind durch ihre Aufgaben naturgemäß einem erhöhten Risiko ausgesetzt und sollten die kostenfreie Impfung nutzen", erklärt Sefrin. Der DFV und seine Mitgliedsverbände hatten sich im August massiv dafür eingesetzt, dass die kostenfreie Impfmöglichkeit allen Feuerwehrangehörigen - ehren- wie hauptamtlichen - offen steht. Fast 23.000 Fälle der als Schweingrippe bekannt gewordenen Krankheit sind bis Mitte Oktober in Deutschland gemeldet worden. Die überwiegende Zahl der Infektionen verlief komplikationslos, nur sieben Prozent der gemeldeten Fälle wurden zur Behandlung stationär im Krankenhaus aufgenommen. "Mit Blick auf die beginnende Grippesaison ist in den kommenden Monaten jedoch mit einer größeren Anzahl zunehmend schwererer Krankheitsverläufe zu rechnen", blickt der Bundesfeuerwehrarzt in die Zukunft.
Durch die Impfung wird die Aufrechterhaltung der flächendeckende Sicherheitsinfrastruktur durch die Feuerwehren gewährleistet: "Gerade Feuerwehrangehörige können vermehrten Kontakt mit Infizierten haben. Schon ein leichter Krankheitsverlauf gefährdet die Einsatzbereitschaft. Die Immunisierung unterbricht die Infektionskette", erläutert Sefrin. Zusätzlich rät der Bundesfeuerwehrarzt zur Einhaltung der allgemein geltenden Hygieneregeln wie häufiges Hände waschen und Abstand zu erkrankten Personen. Diese einfachen Maßnahmen zur Verhinderung einer Infektion bieten oftmals bereits einen guten Schutz und sind genauso wichtig wie eine Impfung. In einer Hintergrundinformation für Feuerwehrangehörige skizziert Prof. Dr. Sefrin die Eckpunkte zum Thema Neue Grippe; neben einer kurzen Darstellung der Problematik bietet das Dokument auch Informationen zur Wichtigkeit der Impfung, der aktuellen Situation sowie dem verwendeten Impfstoff. Die Umsetzung der Impfung gegen die Neue Grippe wird lokal organisiert. Weitere Informationen bieten die Gesundheitsämter vor Ort. Die Stellungnahme des Bundesfeuerwehrarztes steht unter http://www.feuerwehrverband.de zum Download bereit.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 20.10.2009
Berlin (BE) - Deutsche Feuerwehren erneut Vertrauenssieger / "Pegasus Award" verliehen
93 Prozent der Deutschen haben ein hohes Vertrauen in die Feuerwehr - damit sind die Brandschützer erneut Sieger in der repräsentativen Umfrage des Magazins "Reader's Digest". Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), erhielt für die deutschen Feuerwehren den "Pegasus Award" 2009 aus den Händen von Peter Braun, Direktor Kommunikation und Human Resources bei Reader's Digest. "Ich freue mich sehr darüber, dass die Feuerwehrmänner und -frauen bereits im siebten Jahr den Spitzenplatz beim Vertrauen der Menschen in Deutschland innehaben", erklärte Kröger. "Dies zeigt, dass das haupt- und ehrenamtliche Engagement vor Ort ankommt."

Hans-Peter Kröger (links), Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, erhält den Pegasus Award von Peter Braun, Mitglied der Geschäftsleitung von Reader's Digest. (Foto: Silvia Darmstädter/DFV) |
Feuerwehrverband dankt Axel Dechamps
Gegenseitiges Vertrauen und hohe Fachkompetenz - dies sind auch die Grundlagen der erfolgreichen Zusammenarbeit der deutschen Feuerwehren mit Axel Dechamps, dem langjährigen Vorsitzenden des Arbeitskreises V (Feuerwehrangelegenheiten, Rettungswesen, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung) der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder. Dechamps geht nun als Leiter der Abteilung Öffentliche Sicherheit und Ordnung der Senatsverwaltung für Inneres und Sport des Landes Berlin in den Ruhestand. "Vielen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, die es ermöglichte, dass feuerwehrspezifische Themen in der Innenministerkonferenz einen entsprechenden Stellenwert haben", würdigte DFV-Präsident Kröger diesen Einsatz. Er zeichnete Axel Dechamps mit dem Deutschen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold für hervorragende Leistungen im Feuerlöschwesen aus. Zur Ehrung gratulierten neben DFV-Vizepräsident Dr. h.c. Ralf Ackermann auch Dechamps' Nachfolger als AK V-Vorsitzender, Leitender Ministerialrat Peter Klär (Ministerium für Inneres und Sport des Saarlandes), Gunnar Milberg, Vorsitzender des Ausschusses Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung, Ministerialdirektor Dr. Manfred Schmidt (Bundesministerium des Innern), Dr. Peer Rechenbach, Leiter der Abteilung Katastrophen-, Brand- und Bevölkerungsschutz (Behörde für Inneres Hamburg) sowie der Berliner Landesbranddirektor Wilfried Gräfling.

Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit (von rechts): der langjährige AK V-Vorsitzende der Innenministerkonferenz Axel Dechamps, DFV-Präsident Hans-Peter Kröger sowie Dechamps' Nachfolger Peter Klär. (Foto: Silvia Darmstädter/DFV) |
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 27.08.09
Berlin - Leipzig(BE) - Feuerwehr-Plattform auf EU-Ebene initiieren - Europäische Begegnungen: Stärkung gemeinsamer Interessensvertretung
Feuerwehr-Führungskräfte aus allen europäischen Ländern sind die Zielgruppe eines Spitzentreffens, das im Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages 2010 in Leipzig stattfinden wird. „Wir wollen eine ständige Vertretung der Feuerwehrorganisationen in der EU initiieren, um die gemeinsame Interessenvertretung zu stärken“, erklären Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und sein ständiger Vertreter, Vizepräsident Ralf Ackermann. Der DFV ist seit Januar 2008 als erster Spitzenverband in Brüssel präsent: Die Vertretung der deutschen Feuerwehren bei der Europäischen Union beschäftigt sich mit der Bildung von Netzwerken, Informationsgewinnung, Beratung sowie der Vermittlung der Besonderheiten des flächendeckenden Brandschutzes in Deutschland. Bereits seit einiger Zeit gibt es eine enge Zusammenarbeit des DFV mit dem Österreichischen Bundesfeuerwehrverband. Auch mit dem Französischen Feuerwehrverband besteht ein reger Erfahrungsaustausch. Zusammenarbeit, Kontaktarbeit und Interessensabstimmung – diese Themen bilden einen weiteren Schwerpunkt in einer Feuerwehr-Fachtagung Mitteleuropa. Diese für alle Feuerwehr-Führungskräfte und Multiplikatoren offene Veranstaltung ergänzt das Spitzentreffen der Feuerwehren. „Wir sind froh, mit Leipzig einen Veranstaltungsort zu haben, der sich durch seine Lage mitten in Europa sowie die Tradition als europäischer Messestandort für derartige länderübergreifende Treffen geradezu anbietet“, erklärt Kröger, der sich auf eine hohe Beteiligung aus ganz Europa freut. Auch der Weltfeuerwehrverband CTIF nutzt den Rahmen des 28. Deutschen Feuerwehrtages für seine Delegiertenversammlung. Vertreter der 46 Mitgliedsländer tagen dann in Leipzig. Synergien erwartet DFV-Präsident Kröger auch in Verbindung mit der Weltleit-messe Interschutz, die vom 7. bis 12. Juni 2010 auf der Leipziger Messe eben-falls ein internationales Publikum anlockt – allein die Aussteller kommen aus mehr als 40 Ländern.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 21.08.09
Berlin (BE) - DFV: Grippeverordnung jetzt auf dem richtigen Weg - Impfung für alle in der Feuerwehr tätigen gesetzlich Krankenversicherten
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) begrüßt, dass nach der heute beschlossenen Verordnung zur Influenzaschutzimpfung haupt- und ehrenamt-liche Feuerwehrangehörige kostenlos immunisiert werden. „Dies ist der richtige Weg, damit auch die mehr als eine Million ehrenamtlichen Feuerwehrmänner und -frauen uneingeschränkt einsatzbereit bleiben“, sagt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. Der Spitzenverband der Feuerwehren sieht seine Initiative mit Unterstützung der Landesfeuerwehrverbände als Erfolg. Kröger: „Die Verordnung zielt in erster Linie darauf ab, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren für die Unterstützung der nach dem Infektionsschutzgesetz zuständigen Behörden sicherzustellen. Sie will erreichen, dass Personen, die für die gesundheitliche Versorgung der Bevöl-kerung wichtig sind, vorrangig geimpft werden. In der Begründung heißt es ganz richtig, dass auch Kräfte der Feuerwehren zu unterstützenden Maßnahmen nach dem Infektionsschutzgesetz herangezogen werden können.“Im Rechtsetzungsverfahren war zuletzt vorgesehen, dass nur „Beschäftigte der Vollzugspolizeien und der Berufsfeuerwehren“ auf Rezept geimpft werden sollen. Dagegen hatten der DFV und seine Mitgliedsverbände scharf protestiert und auf die Folgen hingewiesen. „Die nichtpolizeiliche Gefahrenabwehr basiert in Deutschland ganz wesentlich auf dem Ehrenamt. Dies müssen alle berücksich-tigen, die in diesem sensiblen Bereich agieren“, betont Kröger.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 19.08.09
Berlin (BE) - Ehrenamtlichen Rettern wird Grippeschutz verweigert / DFV: Einsatzbereitschaft von 1,6 Millionen Menschen steht auf dem Spiel
Ärzte, Pflegepersonal und Einsatzkräfte sollen auf Kosten der Krankenkassen zuerst gegen die neue Grippe geimpft werden - so sieht es der Verordnungsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums vor. Aber: Allen ehrenamtlichen Rettern in den Freiwilligen Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk und den anderen Katastrophenschutzorganisationen will der Bund diese kostenlose Impfung jetzt verweigern, insgesamt 1,6 Millionen Menschen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) kritisiert dies scharf. Nach der Entwurfsfassung der Verordnung vom Freitag sollen nur noch "Beschäftigte der Vollzugspolizeien und der Berufsfeuerwehren" diesen Schutz auf Rezept bekommen. DFV-Präsident Hans-Peter Kröger: "Überall außerhalb der großen Städte im Land sorgen Freiwillige Feuerwehren nach Unfällen und bei Bränden allein für schnelle Hilfe. Freiwillige Feuerwehrleute wissentlich dem Risiko der Ansteckung auszusetzen heißt auch, die Einsatzbereitschaft dieser Wehren und damit den Schutz in den Kommunen zu gefährden. Viele Freiwillige Feuerwehren sind zusätzlich in die Pandemieplanung der Kommunen einbezogen. Ihr Einsatz wäre bei fehlendem Impfschutz hinfällig." Der DFV hatte im laufenden Rechtssetzungsverfahren extra auf die drohende Impflücke hingewiesen. Im ersten Referentenentwurf des Ministeriums war noch unscharf von "Beschäftigten der Feuerwehr" die Rede. DFV, kommunale Spitzenverbände und Länder wie Hessen forderten daraufhin eine rechtssichere Formulierung für alle ehrenamtlichen Retter. "Diese Bitte dann in das Gegenteil zu verkehren, ist absurd. Außerdem sind Beamte der Berufsfeuerwehren gar nicht gesetzlich krankenversichert, die Verordnung ist also reine Augenwischerei. Wenn Ministerin Schmidt uns den Grippeschutz verweigert, zeigt das einmal mehr, welche Diskrepanz zwischen Worten und Taten für das Ehrenamt liegt - es sind nur Sonntagsreden!", kritisiert Feuerwehr-Präsident Kröger.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 16.08.09
Berlin (BE) - Typenliste für Feuerwehrfahrzeuge beschlossen
Eines haben deutsche Feuerwehrfahrzeuge gemeinsam: Sie sind rot gekennzeichnet, führen Blaulicht und sind dadurch eindeutig zuzuordnen. Häufig enden hier jedoch je nach Standort des Betrachters die Gemeinsamkeiten: Von Bundesland zu Bundesland kann die die Ausgestaltung der Fahrzeuge unterschiedlich sein. Die Typenvielfalt führte bislang dazu, dass es für ähnliche Einsatzzwecke zahlreiche unterschiedliche Fahrzeugtypen mit abweichender Besatzung, Beladung und Bezeichnung gibt. Abhilfe soll hier nun eine bundesweit einheitliche Typenliste für Feuerwehrfahrzeuge schaffen. Auf Initiative des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) hatte eine Projektgruppe des Ausschusses für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung (AFKzV) der Innenministerkonferenz diese Aufstellung erarbeitet. Dabei gilt als Grundsatz, dass Normen als Mindeststandards betrachtet werden sollen. Die schier unüberschaubare Typenvielfalt sorgt bei den kommunalen Beschaffungsträgern für zunehmende finanzielle Belastungen“, erklärt DFV-Präsident Hans-Peter Kröger. „Der Deutsche Feuerwehrverband und seine Mitgliedsverbände haben dieses Thema auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Problematik des Erhalts von Ortsfeuerwehren beständig bewegt“, resümiert Kröger. Oft bestehen vor Ort bei der Auswahl und Beschaffung notwendiger Feuerwehrfahrzeuge auch aufgrund der relativen Seltenheit dieses Vorgangs keine Erfahrungen. „Grundsätzliche Basisinformationen für Beschaffungen sollten den Feuerwehren in geeigneter Form zur Verfügung stehen – das ist nun mit den erarbeiteten Unterlagen möglich“, berichtet Kröger. Kröger ist mit dem Ergebnis der Projektgruppe zufrieden: „Das Paket aus gerade in Kraft getretenem Feuerwehr-Führerschein und Typenliste schafft eine verlässliche Grundlage für die Zukunftsfähigkeit der kleinen Feuerwehren und damit des flächendeckenden Brandschutzes“, erklärt der DFV-Präsident. Der Deutsche Feuerwehrverband hat in allen Phasen der Entstehung der Grundlagenpapiere sowie der Typenliste aktiv mitarbeitet. „Nun werden wir die weitere Entwicklung zum einen im eingerichteten Spiegelgremium begleiten und zum anderen die Länder bei der Förderung der Akzeptanz und Umsetzung der Ergebnisse unterstützen“, blickt Kröger in die Zukunft. Der Normenausschuss „Feuerwehrwesen“ im DIN (FNFW) wurde gebeten, die Liste und die „Grundlagen der zukünftigen Normungsarbeit“ bei der Normungsarbeit umzusetzen. Die Länder sind gebeten, diese anzuwenden und die in Konkurrenz zur Feuerwehrfahrzeug-Typenliste 2009 stehenden landesrechtlichen Vorgaben nach Möglichkeit zurückzuziehen und künftig zu vermeiden. Die Feuerwehrfahrzeug-Industrie wurde aufgefordert, die neuen Anforderungen ins-besondere beim Vertrieb zu befolgen.
Berlin (BE) - Feuerwehr-Olympiade mit großer Konkurrenz - 21 Teams aus Deutschland gehen im tschechischen Ostrava an den Start
Aus 28 Ländern aus der ganzen Welt kommen die Wettstrei-ter, die bei der Feuerwehr-Olympiade vom 19. bis 26. Juli im tschechischen Ostrava in drei Sparten gegeneinander antreten werden. Die Konkurrenz für die insgesamt 21 deutschen Gruppen ist groß: Bei den Jugendfeuerwehren kämpfen 45 Teams aus 23 Ländern um die Platzierungen. Im Feuerwehrsport stehen 26 Mannschaften aus zehn Nationen am Start. Den größten Teilnehmerkreis haben die Traditionellen Internationalen Wettbewerbe: Der Wettstreit um Gold entschei-det sich hier in 162 Gruppen aus 20 Staaten. Aus Deutschland nehmen 19 Teams von erwachsenen Feuerwehrangehörigen teil; hinzu kommen zwei Jugendfeuerwehrgruppen. Nachdem der gestrige Tag von der Anreise geprägt war, erkunden die Gruppen nun beim Training die Bedingungen vor Ort. „Die Stimmung ist toll und das Wetter spielt bislang auch mit“, freut sich der deutsche Delegationsleiter Helmut Schneider. Er dankt zudem den tschechischen Gastgebern für die gute Organisation vor Ort. „Nun hoffen wir natürlich auch auf Medaillen für das deutsche Team“, erklärt Schneider.
Im Traditionellen Internationalen Wettbewerb starten folgende Teams:
• Männer A: Nidderau-Eichen, Böblingen, Nidderau-Erbstadt, Langenbach 2, Olpe 1, Partenkirchen, Herrenberg-Kuppingen 1
• Männer B: Grünberg-Lehnheim, Asendorf 2, Bad Berleburg-Arfeld
• Frauen A: Steinau-Marjoß, Hasselroth
• Frauen B: Bienenbüttel 4
Beim Feuerwehrsport wird Deutschland vertreten durch:
• Männer: Thüringen-Auswahl, Märkisch-Oderland, Team Lausitz I;
• Frauen: Team Mecklenburg-Vorpommern, Team Lausitz, FF Breitenau
Seitens der Jugendfeuerwehr treten die Gruppen aus Oberneukirchen und Adenbüttel in Ostrava an. Weitere Informationen zur CTIF-Olympiade gibt es online unter http://www.ctif2009-ostrava.cz/de sowie http://www.ctif.org.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 20.07.09
Berlin (BE) - Seminar zu Steuern, Finanzen und Sponsoring - Vereinsmanagement in der Praxis vom 18. bis 20. September 2009
„Vereinsmanagement in der Praxis - Steuern, Finanzen, Sponsoring“ lautet der Titel eines weiteren Kooperationsseminars des DFV mit der Konrad Adenauer-Stiftung (KAS). Es findet vom 18. bis 20. September 2009 im Bildungszentrum Schloss Eichholz, Wesseling (NRW) statt. Pro Person kostet der Lehr-gang samt Unterkunft und Verpflegung 110 Euro. Folgende Themenfelder werden bearbeitet: Die Rechtsform von Vereinen – Vor- und Nachteile, Gemeinnützigkeit im Spannungsfeld wirtschaftlicher Tätigkeit, Steuerliche Behandlung der Vereine, Umsatzsteuer im Verein – Grundlagen, Buchführung aus der Sicht eines Schatzmeisters, Beschaffung von öffentlichen und privaten Finanzmitteln, Sponsoren suchen und gewinnen. Die Referenten haben Erfahrung in der Arbeit ehrenamtlicher Organisationen. Neben einem Er-fahrungsaustausch stehen auch praktische Übungen auf dem Programm. Tagungsprogramm und Anmeldebogen gibt es online unter http://www.dfv.org/presse/index.htm. Weitere Informationen erteilt Andrea Wolf von der Seminarorganisation Eichholz. Sie ist zu erreichen unter Telefon 02236/707-4227 oder per E-Mail: andrea.wolf@kas.de.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 17.07.09
Berlin (BE) - Bundeswehrfeuerwehr wirbt um Nachwuchskräfte - Vorsitzender Schönberger: „Attraktive Angebote für Brandschutzpersonal“
Mehr als 3000 Feuerwehrbeamte und Brandschutzsoldaten machen die Bundeswehr zu einer der größten Feuerwehren Deutschlands. „Auch wir sind von der europäischen Arbeitszeitrichtlinie betroffen und müssen unsere Strukturen entsprechend anpassen“, erklärt Thomas Schönberger, Vorsitzender des Ver-bandes der Bundeswehrfeuerwehren (VdBwFw) im Deutschen Feuerwehrver-band (DFV). „Die Bundeswehr bietet Wehrdienstleistenden im Bereich der Luftwaffe noch bis Jahresende die Möglichkeit, die Dienstzeit als Brandschutzsoldat auf 23 Mo-nate freiwillig zu verlängern“, wirbt Schönberger. Hierfür erhalten die Feuerwehr-kräfte die Ausbildung zum Truppmann sowie für den Führerschein CE. „Zudem können sie sich natürlich nach absolvierter Verpflichtungszeit bei kommunalen Berufsfeuerwehren bewerben“, erklärt der VdBwFw-Vorsitzende.
Die Brandschutzkräfte der Bundeswehr setzen sich aus zivilen Feuerwehrkräften mit Beamtenstatus sowie militärischem Brandschutzpersonal zusammen. Deren Ausbildung entspricht der Feuerwehrausbildung der Bundesländer im mittleren, gehobenen und höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Im Rahmen von „Karrieretreffs“ werden Interessierte in den kommenden Wochen beraten. Weitere Informationen hierzu gibt es online unter http://mil.bundeswehr-karriere.de/portal/a/milkarriere sowie beim Fachamt Brandschutz des Streitkräfte-unterstützungskommandos in Köln/Wahn unter Telefon (02203) 908-14 04. Der Webauftritt des Verbandes der Bundeswehrfeuerwehren findet sich unter http://www.bwfw.de.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 15.07.09
Berlin (BE) - Feuerwehr-Führerschein muss sich jetzt bewähren - Kompromiss beim Fahrerlaubnisrecht / DFV wartet Praxistauglichkeit ab
Nach heutiger Einigung im Verkehrsausschuss wird der Deutsche Bundestag am Freitag dieser Woche die Einführung eines Feuerwehr-Führerscheins beschließen. Die Gesetzesänderung soll bis 4,75 Tonnen eine interne Ausbildung und Prüfung sowie bis 7,5 Tonnen Fahrzeuggewicht eine vereinfachte Ausbildung und Prüfung durch reguläre Fahrschulen ermöglichen. Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat sich mit Vertretern der Landesfeuerwehrverbände in den Gesprächen mit Ministerien und Politik in den vergangenen Monaten intensiv für Lösungen eingesetzt, damit bundesweit überschlägig 100.000 ehrenamtliche Einsatzkräfte mit ihrem Pkw-Führerschein auch wieder kleinere Feuerwehr-Fahrzeuge lenken dürfen. Dies ist durch EU-Recht seit einigen Jahren verboten und bedroht zunehmend die Einsatzfähigkeit Freiwilliger Feuerwehren, vor allem im ländlichen Raum. „Der geplante Feuerwehr-Führerschein ist ein erster Erfolg. Wir haben in der jetzigen politischen Konstellation das Mögliche erreicht. Unser dauerhaftes Ziel bleibt die Anerkennung der Feuerwehr als Teil des Katastrophenschutzes im Sinne der Europäischen Führerscheinrichtlinie und darauf beruhend eine generelle Befreiung bis 7,5 Tonnen“, sagen DFV-Präsident Hans-Peter Kröger und der Vorsitzende des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Bayern, Alfons Weinzierl.
Bis 4,75 Tonnen Ausbildung und Prüfung innerhalb der Organisation möglich
Für den Ausbilder zur Fahrerlaubnis bis 4,75 Tonnen, der zugleich auch Prüfer in der Feuerwehr sein kann, sollen nach den Vorstellungen des Verkehrsausschusses unter anderem folgende Bedingungen angesetzt werden: Er muss das 30. Lebensjahr vollendet haben und mindestens seit fünf Jahren im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis der Klasse C 1 sein. Weitere Festlegungen, zum Beispiel den Inhalt der internen Ausbildung, sollen die Länder individuell treffen. „Die Länder bekommen dadurch einen großen Spielraum, den sie nach ihren Gegebenheiten sinnvoll gestalten können“, erklärt DFV-Präsident Kröger. Der bayerische LFV-Vorsitzende Alfons Weinzierl betont: „In den Ländern, wo die Regelung bis 4,75 Tonnen aufgrund der vielen kleinen Ortsfeuerwehren auch sinnvoll ist, legen wir Wert darauf, dass Ausbildung und Prüfung auf den am geringsten nötigen Aufwand begrenzt werden.“ Dies könne zum Beispiel im Rahmen der regulären Maschinistenausbildung erfolgen.
Bis 7,5 Tonnen „C 1 Feuerwehr“: halbe Kosten und Umschreibung
Bis 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht ist eine abgespeckte Ausbildung ohne theoretische Ausbildung und schriftliche Prüfung geplant, die mit maximal rund 700 Euro plus Prüfungsgebühr etwa zwischen ein Drittel und zur Hälfte günstiger sein könnte als die reguläre Fahrschulausbildung der Klasse C 1. Außerdem soll „C 1 Feuerwehr“ nach zwei Jahren Nutzung in der Feuerwehr zu einem vollwertigen Führerschein C 1 umgeschrieben werden können. „Dies soll auch ein Anreiz für junge Menschen sein, sich in den Feuerwehren zu engagieren“, sagt DFV-Präsident Kröger. LFV-Vorsitzender Weinzierl bekräftigt: „Selbstverständlich werden wir nach einem Jahr sehen, ob der jetzt geplante Feuerwehr-Führerschein ein guter Kompromiss ist – da werden wir den Bundestag auch beim Wort nehmen. Unser langfristiges Ziel muss sein, dass Feuerwehrfahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen ohne jeden zusätzlichen Aufwand gefahren werden dürfen, so wie dies jahrzehntelang möglich war.“ Nach der Beschlussfassung des Fünften Gesetzes zur Änderung des Straßenverkehrsgesetzes im Bundestag und dem Inkrafttreten muss zunächst noch die Umsetzung in den Ländern durch Rechtsverordnungen erfolgen. Erst dann kann der Feuerwehr-Führerschein in der Praxis umgesetzt werden.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 01.07.09
Berlin (BE) - Trauer um den Feuerwehrsprecher der Einheit - Journalist Wolfgang Hornung im Alter von 59 Jahren verstorben
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) trauert um seinen ehemaligen Fachausschussvorsitzenden und Pressesprecher Wolfgang Hornung. Nach schwerer Krankheit ist der leidenschaftliche Journalist im Alter von 59 Jahren verstorben. „Seine unermüdliche Medienarbeit hat nach der Wiedervereinigung erfolgreich den Aufbau einer starken, bundeseinheitlichen Interessenvertretung durch die Feuerwehrverbände flankiert. Wolfgang Hornung war ein zielstrebiger, stets lebensbejahender Mensch, dem wir für sein großes Engagement danken“, sagt DFV-Ehrenpräsident Hinrich Struve. Hornung hatte das journalistische Handwerk als Zeitungsredakteur von der Pike auf gelernt. Später wechselte er als Pressereferent in die Öffentlichkeits-arbeit. Im ehrenamtlichen Dienst der Feuerwehren galt sein Interesse gleicher-maßen der Weiterbildung von Redaktionsvolontären und Feuerwehrangehörigen – durch Rat und Tat, Infotage, Seminare und durch Lehrmaterialien, die er veröffentlichte. Für den Deutschen Feuerwehrverband war Hornung seit Mitte der 1980er Jahre tätig. Er übernahm die Redaktion des Feuerwehr-Jahrbuches, schrieb für die Deutsche Feuerwehr-Zeitung und betreute Veranstaltungen des Verbandes mit einem Pressestab, unter anderem den 26. Deutschen Feuerwehrtag 1990 in Friedrichshafen sowie die Feuerwehrolympiade 1993 in Berlin. Im Fachaus-schuss Öffentlichkeitsarbeit brachte er seine große Erfahrung für die Medien-arbeit der Feuerwehrverbände ein. Hornung engagierte sich auf allen Ebenen der Feuerwehr und wirkte mehr als 25 Jahre im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Nordrhein-West-falen mit. „Er war mit Leib und Seele Journalist und Pressesprecher unseres Verbandes und langjähriges Mitglied unserer Redaktion ,Der Feuerwehrmann’. Wir hatten alle Gelegenheit, ihn als guten Kollegen und Kameraden kennen zu lernen“, sagt LFV-Präsident Walter Jonas. Die Beisetzung findet am Mittwoch, 1. Juli 2009, von 14.15 Uhr an auf dem Friedhof in Meppen statt.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 26.06.09
Berlin / Leipzig(BE) - 28. Deutscher Feuerwehrtag vom 7. bis 13. Juni 2010 - Leipzig als historischer Veranstaltungsort mit großer Feuerwehrbegeisterung
Vom 7. bis 13. Juni 2010 findet in Leipzig der 28. Deutsche Feuerwehrtag statt. Für die mehr als 100.000 Gäste werden zahlreiche attraktive Programmpunkte für Bevölkerung, Feuerwehrfans und Fachbesucher angeboten. „Leipzig ist der erste Veranstaltungsort eines Deutschen Feuerwehrtages im Osten Deutschlands seit der Wiedervereinigung. Leipzig markiert für uns gesamtdeutsche Normalität und den Aufbruch in ein nach Osten wachsendes, vereintes Europa“, sagt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Für den Spitzenverband der deutschen Feuerwehren mit mehr als 1,3 Millionen Menschen in 18 Mitgliedsorganisationen ist Leipzig historisches Terrain. Dort fanden schon 1865, zwölf Jahre nach der Verbandsgründung, und wieder im Jahre 1913 Deutsche Feuerwehrtage statt. „Leipzig ist für uns eine Stadt mit großer Feuerwehrbegeisterung, eine Stadt mit Wegmarken für unseren Verband“, erläutert Kröger. Diese Begeisterung wird bei den Veranstaltungen für die Öffentlichkeit, aber auch auf der fachlichen Ebene weiter getragen werden. Der 28. Deutsche Feuerwehrtag dreht sich um die Zukunftsfähigkeit der Feuerwehren, bietet einen Schwerpunkt Jugend und Ehrenamt und schlägt eine Brücke nach Mitteleuropa. „Dies wird dem Feuerwehrtag neue Impulse geben und bietet die große Chance auf hohe Internationalität und großes öffentliche Interesse“, freut sich der Feuerwehr-Präsident. Im Innenstadtbereich werden Mitmachangebote die Bevölkerung angeboten, um sich über Gefahren, richtiges Verhalten, Selbsthilfe und das Engagement in den Feuerwehren zu informieren und es selbst zu erleben. Auch der Erfahrungsaustausch der Feuerwehrangehörigen untereinander steht auf dem Programm: Beim Festabend des Deutschen Feuerwehrverbandes werden 700 Gäste erwartet. Rund 600 Personen nehmen am Sachsenabend des Landesfeuerwehrverbandes teil. Delegierte, Führungskräfte der Feuerwehren sowie zahlreiche prominente Gäste sind in Leipzig präsent. In Tradition der Deutschen Feuerwehrtage findet in Leipzig ein ökumenischer Gottesdienst in der Nikolaikirche statt. Die Delegiertenversammlung des Weltfeuerwehrverbandes CTIF ist eine weitere Veranstaltung, die den internationalen Charakter des Deutschen Feuerwehrtages bekräftigt. Parallel findet auf dem Leipziger Messegelände die Weltleitmesse Interschutz statt. „Weltleitmesse und hohe Internationalität des Verbandstages – von dieser Kombination können alle Beteiligten nur gewinnen“, bekräftigt der Feuerwehr-Präsident. Der Deutsche Feuerwehrtag findet im Abstand von jeweils zehn Jahren als zentrale Veranstaltung für die Feuerwehren in Deutschland statt. „Im Deutschen Feuerwehrtag leben die Ideale unseres Verbandsgründers unverwässert weiter: Wissensaustausch von Angesicht zu Angesicht, aktive Präsentation zukunftsweisender Technik und politische Positionierung der Feuerwehren – das waren die Ideen, mit denen Konrad Dietrich Magirus 1853 den DFV initiierte“, resümiert Hans-Peter Kröger.
Berlin (BE) - Aktion „Regenbogen“ umspannt ehemalige Grenze - Kunst verbindet Feuerwehren anlässlich des Mauerfalls vor 20 Jahren
An ausgewählten Grenzübergängen am ehemaligen Eisernen Vor-hang findet am Samstag, 1. August 2009, die Kunstaktion „Regenbogen 2009“ statt. Vor zehn Jahren erstmals durch den Künstler Alois Öllinger initiiert, verbin-den Feuerwehren nun anlässlich des 20 Jahre zurück liegenden Mauerfalls die einst durch die Grenze getrennten Seiten. Die gesellschaftlichen Veränderungen in den angrenzenden Gebieten bilden den neuen Hintergrund für die Aktion. Dabei errichten Feuerwehrleute Wasserkuppeln an 23 Orten zwischen der Lü-becker Bucht und der Adria, wobei durch Sonnenstrahlen Regenbögen entste-hen. Nicht nur die deutsch-deutsche Grenze wird thematisiert – mit dem Bran-denburger Tor als sichtbarstem Zeichen. Auch in Österreich, der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn sowie Slowenien werden am Samstag, 1. August 2009, um 16 Uhr Feuerwehrangehörige über Grenzen hinweg aktiv. Der Deutsche Feuerwehrverband unterstützt die Aktion und ihren völkerverbin-denden Gedanken. Weitere Informationen und Hintergründe gibt es online auf der Seite des Künstlers unter www.alois-oellinger.de .
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 24.06.09
Berlin (BE) - EU-Sondernewsletter - Sensibilisierung der Öffentlichkeit für den Katastrophenschutz
Der Rat der Europäischen Union hat am 4. Juni 2009 Schlussfolgerungen über die Sensibi-lisierung der Öffentlichkeit für den Katastrophenschutz veröffentlicht. Primäres Ziel in der Gemeinschaft soll es künftig sein, die Öffentlichkeit durch die Bereitstellung gezielter Infor-mationen und Aufklärung zu sensibilisieren, was vor, während und nach einem Notfall zu tun ist. Damit einher gehen auch die EU-weite Erhöhung der Sicherheit der Rettungskräfte und die Verbesserung der Kenntnisse und Kompetenzen des diplomatischen Personals in Bezug auf den Katastrophenschutz, unter anderem durch Schulungs- und Informations-maßnahmen. Die Schlussfolgerungen stehen im Internet unter http://register.consilium.europa.eu/pdf/de/09/st09/st09976.de09.pdf zur Verfügung.
EU-Ausschreibung: Vorbereitende Maßnahme für einen Krisen-reaktionsmechanismus der EU
Im Jahr 2009 wurden im EU-Haushalt 7,5 Millionen Euro für „Vorbereitende Maßnahmen für einen Krisenreaktionsmechanismus der EU“ zur Verfügung gestellt. Dieser Mechanis-mus soll Ressourcen und Ausrüstung bereitstellen, die bei kritischen Engpässen im Zu-sammenhang von Katastrophen schnell einsetzbar sind. Die Kommission hat am 7. Mai ihr jährliches Arbeitsprogramm (Commission Decision C(2009)3356) veröffentlicht, in dem definiert wird, welche vorbereitenden Aktivitäten in diesem Bereich finanziert werden sollen. Darunter fällt die nun veröffentlichte Ausschreibung. Ziel der vorbereitenden Maßnahmen ist es, innovative Arrangements zu testen, die es er-möglichen, Ressourcen und Ausrüstung im notwendigen Zeitraum verfügbar zu machen und einzusetzen. Dies soll im Rahmen der Aktivierung des EU Mechanismus für den Ka-tastrophenschutz durch das Beobachtungs- und Informationszentrum (MIC) der Europäi-schen Kommission erfolgen. Abgedeckt sind Naturkatastrophen und von Menschen verur-sachte Katastrophen. Bis zum 7. August 2009 müssen Vorschläge eingereicht werden. Die offizielle Ausschreibung finden Sie unter: http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:C:2009:123:0013:0013:de:PDF. Weitere Informationen stehen unter http://ec.europa.eu/environment/civil/prote/prep_action2009.htm zur Verfügung.
Drittes EU-Katastrophenschutz-Forum
Am 25./26. November 2009 findet zum dritten Mal ein Katastrophenschutz-Forum in Brüs-sel statt. Das Forum bietet eine multinationale Ausstellung, verschiedene Seminare und Diskussionen von Experten, Politikern, Wissenschaftlern, Firmen und Organisationen rund um den europäischen Katastrophenschutz. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Thema „Eine widerstandsfähige Gesellschaft“. Das Forum 2008, bei dem sich der Deutsche Feuerwehrverband und der Internationale Feuerwehrverband CTIF als Aussteller präsentierten, haben mehr als 600 Teilnehmer besucht. Anmeldungen zum Forum 2009 werden im Laufe des Sommers entgegengenommen. Gern verweisen wir auf http://ec.europa.eu/environment/civil/forum2009/index.htm
Kommission: „Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit“ 2011
Die Europäische Kommission hat am 3. Juni 2009 beschlossen, das Jahr 2011 zum „Euro-päischen Jahr der Freiwilligentätigkeit“ auszurufen. Vorbehaltlich der noch ausstehenden Zustimmung des Rates und des Parlaments sollen sechs Millionen Euro für das Europäi-sche Jahr selbst und von zwei Millionen Euro für vorbereitende Maßnahmen im Jahr 2010 zur Verfügung gestellt werden.
Die Kommission verfolgt mit dieser Initiative das Ziel, dass durch die Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeiten in der EU, bei der Förderung der Freiwilligenorganisationen, der Honorierung und Anerkennung von Freiwilligentätigkeiten und der Sensibilisierung für den Wert und die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten die Mitglied-staaten sowie lokale und regionale Behörden und die Zivilgesellschaft unterstützt werden sollen. Schwerpunkt ist die finanzielle Unterstützung von Projekten mit einem Bezug zu Freiwilli-gentätigkeiten. Weitere Hinweise und Details finden Sie unter http://europa.eu/rapid/pressReleasesAction.do?reference=IP/09/862&format=HTML&aged=0&language=DE&guiLanguage=en.
Der Newsletter des Deutschen Feuerwehrverbandes ist ein Informationsangebot an alle Menschen, die sich in der Feuerwehr oder für die Feuerwehr engagieren. Gerne können Sie ihn an Interessierte weiterleiten oder unter HUwww.dfv.org/newsletterUH direkt abonnieren. Abmeldungen sowie Änderungen der Mailadresse senden Sie bitte an HUbrosius@dfv.orgUH.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) - EU-Sondernewsletter vom 22.06.2009
Berlin (BE) - Gewalttätigen Angriffen auf Einsatzkräfte vorbeugen - Feuerwehrverband begrüßt geplante Initiative der Innenministerkonferenz
„Gewalt gegenüber Einsatzkräften ist nicht hinnehmbar! Daher begrü-ßen wir die Initiative der Innenministerkonferenz, hier in Zukunft konsequenter vorzugehen“, erklärt Hans-Peter Kröger, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Die Innenminister und -senatoren der Länder halten es für erforderlich, Empfehlungen für präventive Maßnahmen zu erarbeiten. Auch die vorhandenen Sanktionsnormen sollen überprüft und gegebenenfalls erweitert werden. „Die Risiken für Feuerwehrangehörige im Einsatz sind auch so groß genug. Wenn die Gefahr durch externe Angriffe steigt, kann dies vor allem im ehrenamt-lichen Bereich zu einer Verringerung des Engagements führen“, befürchtet Kröger, der präventive Maßnahmen begrüßt. In der Vergangenheit waren Feuerwehrleute mehrfach beschimpft, bedrängt und sogar angegriffen worden. „Dies sind keine Kavaliersdelikte. Der Schutz un-serer Einsatzkräfte muss sichergestellt sein. Polizei und Justiz müssen hier ent-schlossen durchgreifen und Täter durch klare Urteile abschrecken“, fordert der Feuerwehr-Präsident. Allein in der letzten Silvesternacht waren acht Feuerweh-rangehörige durch Angriffe verletzt worden.
Quelle: Pressemeldung - Deutscher Feuerwehrverband e. V. (DFV) vom 12.06.09
[BLOCK]Berlin (BE) – Rettungskarte soll Feuerwehr bei Unfällen helfen - Deutscher Feuerwehrverband begrüßt ADAC-Initiative für mehr Informationen
Ein Verkehrsunfall stellt die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor viele Fragen: Welche Stelle ist am günstigsten, um das Fahrzeug zu zerschnei-den? Wo liegt der beste Ansat
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